Echtes Vertrauen stellt keine Bedingungen

Nicht Suizidales Selbst verletzendes Verhalten

 

Was Jugendliche und junge Erwachsenen mit NSSV-Erfahrung denken                                                                      

 

  1. Ich sehe, dass du dir Mühe gibst, eine gute Mutter, ein guter Vater zu sein. Bitte sei dabei echt!
  2. Dein Vertrauen brauche ich dann am meisten, wenn es dir am schwersten fällt.
  3. Du kannst mich nicht mehr erziehen. Höre damit auf! Jetzt muss ich meine eigenen Erfahrungen machen.
  4. Meine Schwächen sind mir bewusst, bitte unterstütze meine Stärken.
  5. Mir sind echte(authentische) Gespräche wichtig. Ich wünsche mir, dass du mich wirklich verstehst.
  6. Du wünschst mir nichts mehr, als dass ich meinen Weg gehe? Bitte akzeptiere, das tue ich bereits.
  7. Auch wenn du das nicht verstehen kannst, gehe davon aus, dass ich mit dem was mir im Augenblick möglich ist, das Beste versuche.
  8. Mein seelischer Schmerz ist tausendmal schlimmer als jede körperliche Verletzung.
  9. Wenn ich mich selbst verletze ist das meine Sprache. Diese Aktion drückt aus, wie ich mich fühle.
  10. Ich würde anders handeln, wenn ich eine wirksamere Lösung wüsste.
  11. Wenn ich wirklich sicher sein könnte, dass du weißt was ich brauche, würde ich Hilfe annehmen.                                                                                                                                                                                                   
  12. Meine Narben gehören zu mir. Sie sind ein wichtiger Teil meiner Lebensgeschichte. Bedenke: Ich sehe auch deine Falten, deine grauen Haare und liebe dich so wie du bist.

©      Praxis Bärbel Jung 11/2017

Mein Dank an Laura, Leilani, Sophie, Jasmin,   
den Expertinnen in eigener Sache, für die kritische Durchsicht der Gedanken.

Illustration von Tina Umlauf                                                                                          

Der Text ist Teil des 2018 erscheinenden Bandes: Bärbel Jung: Vom Chaos zur Klarheit. Praxistipps für Achterbahnfamilien

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Über mich

Mein Name ist Bärbel Jung, ich lebe und arbeite in Kassel. 

Ich bin Mutter von 5 Kindern und arbeite in meiner freien Praxis als systemische Beraterin, systemischer Elterncoach, familylab-Seminarleiterin, Mediatorin, GFK-Kommunikationstrainerin, Angst-, Stress-Coach.
Ich bin Vorsitzende des BTK e.V. BorderlineTrialog Kassel e.V  und MG der DGPE Deutsche Gesellschaft für Psychoedukation/München