Wir beurteilen die Menschen nicht wie sie sind, sondern wie wir sind.

Warum machen die das?

Warum machen die das?
Eine erste Antwort geben uns die sieben Funktionen der Nicht suizidalen Selbstverletzung nach Klonsky (2007):
Warum machen die das?
  1. Affektregulation NSSV, zur Erleichterung einer akut negativen Affektlage oder Spannungsreduktion
  2. Selbstbestrafung NSSV, um sich selbst abzuwerten oder Wut gegen sich selbst auszudrücken
  3. Interpersonelle Beeinflussung NSSV, um andere zu manipulieren oder bei anderen Hilfe zu suche
  4. Interpersonelle Beziehungen NSSV, um seine Autonomie zu behaupten und sich gegenüber anderen abzugrenze
  5. Anti - Dissoziation NSSV, um dissoziatives Erleben oder Depersonalisationen ( die eigene Person als verändert, fremd, nicht zu-sich-gehörig, leblos, fern oder unwirklich erleben) zu beenden
  6. Anti - Suizid NSVV, um einen suizidalen Impuls zu vermeiden oder zu ersetzen
  7. Sensation seeking Abwechslung und neue Erlebnisse suchen, um immer wieder Spannungsreize erleben. NSSV, um Aufregung zu schaffen oder sich selbst aufzuheitern.
NSSV kann also durchaus als eine Art paradoxe Selbstfürsorge gesehen werden, die kurzfristig zu einer Linderung des Leidens und einer Stabilisierung der Stimmung führt, jedoch auf lange Sicht das Problem im Sinne eines Teufelskreises verstärkt.

Praxis Bärbel Jung

Friedrich-Ebert-Straße 48 
34117 Kassel

Telefon: 0561 570 598 30
E-Mail: praxis(at)baerbeljung.de

Über mich

Mein Name ist Bärbel Jung, ich lebe und arbeite in Kassel. 

Ich bin Mutter von 5 Kindern und arbeite in meiner freien Praxis als systemische Beraterin, systemischer Elterncoach, familylab-Seminarleiterin, Mediatorin, GFK-Kommunikationstrainerin, Angst-, Stress-Coach.
Ich bin Vorsitzende des BTK e.V. BorderlineTrialog Kassel e.V  und MG der DGPE Deutsche Gesellschaft für Psychoedukation/München